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KZ – Gedenkstätte Wöbbelin, ehemaliges Lagergelände

Das ehemalige Gelände des Außenlagers des KZs Neuengamme bei Hamburg befindet sich ca. drei Kilometer von Wöbbelin entfernt an der B 106 in Richtung Ludwigslust. Das Konzentrationslager wurde erst im Frühjahr 1945 errichtet und existierte nur 10 Wochen. Ab Februar 1945 sollten Häftlinge aus Neuengamme ein Kriegsgefangenenlager errichten. Als die Alliierten Deutschland besetzten, wurde Wöbbelin Mitte April zum Auffanglager für 5 weitere Transporte aus anderen Konzentrationslagern. Von den ca. 5000 Häftlingen aus 20 Nationen kamen mehr als 1000 an den Folgen von Misshandlung, Erschöpfung und Hunger ums Leben. 2005 wurde nahe der Straße der Gedenkplatz aus schwarzen Klinkern neu gestaltet. Die Fläche wird von Rissen unterbrochen, die wie Wunden wirken. An den Rändern tragen die angrenzenden Steine 783 Namen und 43 Nummern von Opfern. Ein Rundweg, der von Informationstafeln und aus Abrisssteinen gemauerten Skulpturen gesäumt wird, führt durch das ehemalige Lagergelände.

Die Gedenkstätte ist frei zugänglich.

Das ehemalige Lagergelände heute

  • Gedenkplatz mit den Namen der Opfer des KZ Wöbbelin
  • Namen der Opfer des KZ Wöbbelin
  • Gedenkstein der 82. US Luftlandedivision am Gedenkplatz
  • Informationstafeln
  • Beginn des Rundgangs
  • Gesichter des KZ Wöbbelin - Ergebnisse des internationalen Workcamps
  • Klinkerfiguren - Ergebnisse des internationalen Workcamps
  • Klinkerfiguren II - Ergebnisse des internationalen Workcamps
  • Schaukasten am Rundweg
  • Schaukasten am Rundweg II
  • Rekonstruktion der Position der Lagerbaracken
  • Rekonstruktion der Position der Lagerbaracken II
  • Rekonstruktion der Position der Lagerbaracken III