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Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Gräber von KZ-Opfern in Wöbbelin
Gräber von KZ-Opfern in Wöbbelin
Zwei Ereignisse aus ganz unterschiedlichen Epochen deutscher Geschichte haben in Wöbbelin ihre Spuren hinterlassen:

Am 27. August 1813 wurde hier der Dichter Carl Theodor Körner beigesetzt, der als Freiwilliger des Lützowschen Freikorps bei einem Scharmützel mit napoleonischen Truppen tödlich verwundet worden war. Bereits im darauf folgenden Jahr begann der Ausbau der Begräbnisstätte zu einer Gedenkstätte für den Dichter und Patrioten.

Karl-Theodor Körner, gemalt von seiner Schwester Emma Sophie Körner (1813)
Carl Theodor Körner
Im Mai 1945 wurden Menschen aus vielen Ländern Europas, die im nahe gelegenen Konzentrationslager umgebracht worden waren, in dem selben Hain beigesetzt, der 1938 als "Nationalsozialistische Weihestätte" für Theodor Körner angelegt worden war.