Lesung am 26.04.2025 in der Alten Synagoge Hagenow (Hagenstraße 48)
19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Eintritt frei!
Als Dorothee Röhrig auf ein altes Foto ihrer Mutter stößt, setzt sich ein Gedankenkarussell in Bewegung. Was weiß sie über diese Frau, die 18 war, als ihr Vater Hans von Dohnanyi hingerichtet wurde?
Die nach dem Krieg versuchte, ihre traumatisierte Mutter Christine in das Familienleben einzubetten – so wie die Autorin später selbst für ihre von Verlusten gezeichnete Mutter da war.
Mit großer emotionaler Ehrlichkeit erzählt Röhrig vom widersprüchlichen Verhältnis zu ihrer Mutter und der Rolle der Frauen in einer außergewöhnlichen Familie. Ein Nachdenken über die Ambivalenz der Gefühle und darüber, was es heißt, Teil einer Familie zu sein, die jedem Einzelnen viel abverlangt.

„Dies ist nicht nur die Erinnerung an eine starke Frau, die zwischen ihren berühmten Brüdern aus der Dohnanyi Familie fast vergessen wurde, sondern auch das bewegende Dokument einer schwierigen Mutter-Tochter Beziehung: ein Buch über verpasste Nähe.“
Elke Heidenreich
Dorothee Röhrig ist Journalistin und Autorin, gehörte zum Gründungsteam der Zeitschrift ›Emotion‹ und war lange Chefredakteurin.
Sie lebt in Hamburg. Die Idee zum Buch entstand, als sie in ihrer
»Lebenskiste« Fotos und Briefe aus vielen Jahrzehnten fand.
