„DAS ZELIG“ – Filmgespräch mit der Regisseurin Tanja Cummings
LUNA Filmtheater Ludwigslust am 12. November 2021 um 19:00 Uhr

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin laden im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 zu einem Filmabend in das LUNA Filmtheater Ludwigslust, Kanalstr. 13, ein.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „DAS ZELIG“ der Regisseurin Tanja Cummings, die bereits mit ihrem Film „Linie 41“ über das Ghetto Lodz in Ludwigslust zu Gast war.

In ihrem neuen Film dokumentiert Sie einen besonderen Begegnungsort für Münchner Shoa-Überlebende und steht im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung.

„Im Café Zelig treffen sich jede Woche letzte, aus allen Teilen Europas stammende und meist hochbetagte Holocaust-Überlebende aus dem Münchner Raum, aber auch deren Kinder zum gemeinsamen Miteinander. Der Film nähert sich seinen Protagonisten auf sensible Weise und lässt erahnen, wie schwer es für die Überlebenden war, wieder ins Leben zu finden – in Deutschland, im Land der Täter, in dem sie dennoch Wurzeln schlugen. Wir begegnen ihnen in ihrem privaten Umfeld und begleiten einige auf eine Reise in die Vergangenheit, an ihre Geburtsorte in Polen. Es ist eine Reise voll schmerzhafter, von Verlust und Gewalt gezeichneter Erinnerungen. Trotzdem ist „Das Zelig“ kein „schwerer“ Film, dafür sorgen die Porträtierten mit ihrer Lebenskraft, ihrem Humor und ihrer Schlagfertigkeit.“ (daszelig-film.de)

Diese Veranstaltung findet aufgrund der Corona- Pandemie unter der 3G-Regelung statt.  Das Kino besuchen dürfen alle, die geimpft, genesen oder getestet sind, mit einer Einschränkung: Selbsttests vor Ort werden aus organisatorischen Gründen nicht akzeptiert. Beim Einlass müssen die Gäste einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung im LUNA Filmtheater Ludwigslust, Kanalstr. 13, 19288 Ludwigslust, telefonisch unter 03874 / 570 290 oder per E-Mail an: buero@lunafilmtheater.de

Das Filmgespräch wird gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.