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Internationaler Museumstag 2019

2019-05-19 11:00

Brief als Einschreiben  mit Zählnummer 126 von der R-Marken-Rolle a von Neustadt-Glewe nach Kempten / Allgäu (eine kreisfreie Stadt mit über 70.000 Einwohnern im Allgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.), abgestempelt am 4. März 1946.
Brief als Einschreiben mit Zählnummer 126 von der R-Marken-Rolle a von Neustadt-Glewe nach Kempten / Allgäu (eine kreisfreie Stadt mit über 70.000 Einwohnern im Allgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.), abgestempelt am 4. März 1946.
Am Internationalen Museumstag wird Daniel Piasecki, der Vorsitzende des Vereins für Postwertzeichensammler Hamburg 1894 e. V., um 11 Uhr durch die Sonderausstellung „Nach dem 2. Weltkrieg. Die Wiederaufnahme des Postverkehrs in Mecklenburg und Hamburg“ führen.

Sie gibt einen historischen Rückblick mit Belegen aus Mecklenburg und Hamburg ab Mitte 1945 und zeigt unter philatelistischen Schwerpunkten einige Aspekte dieser Zeit. Am Ende des Zweiten Weltkrieges und mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 kam der Postverkehr vorübergehend zum Erliegen. Anfangs fehlte auch im Norden Deutschlands jede behördliche Regulierung, so dass Improvisationen geschaffen wurden, die dem Einfallsreichtum der Absender überlassen waren.

Ab August 1945 wurde in Mecklenburg dann der allgemeine Postverkehr wieder aufgenommen, für den erste Briefmarken ab dem 28. August 1945 herausgegeben wurden. Eine lokale Besonderheit ist, dass die erste Nachkriegs-Briefmarkenserie für das Land Mecklenburg in Ludwigslust gedruckt wurde. Entworfen hat diese der Ludwigsluster Künstler Herbert Bartholomäus.

Am Nachmittag stellt Ramona Ramsenthaler, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, das gemeinsame Projekt mit der Grundschule "Theodor Körner" Wöbbelin „Geschichte erfahren- Traditionen weiter geben-Zukunft gestalten“ vor. Sie zeigt Ergebnisse des Postkartenprojektes „Körner- Denkmäler erzählen Geschichte/n" der 3. Klassen und den Dokumentarfilm (15 min.), der 2018 entstanden ist und z. B. das Generationenfest dokumentiert.

Der Förderverein der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin e. V. bietet am Nachmittag Kaffee und Kuchen an.

Von 11 bis 16 Uhr können auch die Ausstellungen zu Theodor Körner und zur Geschichte des KZ Wöbbelin besichtigt werden, Führungen dazu werden um 13 Uhr angeboten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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