Ausstellung bis zum 6. September

Wir freuen uns, die Arbeiten des polnischen Malers Zdzisław Lachur im Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ab heute können Sie bis zum 6. September 2026 Lachurs detailreicher Bilderwelt zu unseren Öffnungszeiten begegnen. Der Künstler (1920-2007) lebte während der Zeit des Zweiten Weltkrieges im von Deutschland besetzten Polen in unmittelbarer Nähe der Ghettos Będzin und Sosnowiec – und wurde Zeuge der dortigen Verbrechen.

In seinen Werken verarbeitete er seine Beobachtungen vom Leben in den Ghettos. Sie machen deutlich, wie sichtbar das Leid der jüdischen Bevölkerung für Menschen in der unmittelbaren Umgebung war und erinnern daran, dass die nationalsozialistischen Verbrechen keineswegs im Verborgenen geschahen.

Merken Sie sich außerdem gerne bereits den Termin der Finissage am 6. September 2026 vor: Gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Groß-Laasch-Lüblow-Wöbbelin erwartet Sie ein besonderer Nachmittag. Die Jungen Bläser unter der Leitung von Martin Hus eröffnen die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem Konzert in der Wöbbeliner Kirche. Anschließend laden wir zu Führungen durch die Ausstellungen der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin ein.